Angiologie

Die Angiologie umfasst Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten der Gefässe. Zusammen mit dem Herz bilden die Gefässe das Herz-Kreislauf-System. RehaClinic hat sich als einzige Schweizer Institution u.a. auch auf den Bereich der stationären angiologischen Rehabilitation spezialisiert.

Innerhalb der Angiologie werden drei Bereiche unterschieden:

Die Arterien
Arterien transportieren das nährstoffreiche Blut vom Herz in den Körper: Ist eine Arterie eingeengt oder sogar verschlossen, führt dies zu Durchblutungs- und Ernährungsstörungen des Gewebes (z.B. Raucherbein). Diese Störungen lassen sich durch gezieltes Training verbessern. RehaClinic bietet eine spezifische Abklärung, Rehabilitation und/oder Wundversorgung an, etwa nach Gefässoperationen oder Amputationen.

Die Venen
Das Blut wird im menschlichen Körper durch die Venen zurück zum Herz transportiert. Auch hier kann eine eingeschränkte Funktion zu Störungen oder Schäden führen. Dank individuell konzipierter Therapien unserer Spezialisten kann die Gefahr, etwa eines "offenen Beins" (Ulcus cruris), stark reduziert werden. Diese Erkrankung kann u.a. nach Beinvenenthrombosen oder langjährigen Krampfaderleiden auftreten. Je nach Schweregrad erfolgt die Behandlung ambulant oder stationär.

Die Lymphgefässe
Die Lymphgefässe führen das Gewebewasser in den Blutkreislauf zurück. Eine eingeschränkte Funktion hat eine Lymphabflussstörung, dem Lymphödem (Elephantiasis), zur Folge. Als einzige erfolgreiche Therapie zur Behandlung des Lymphödems hat sich die physikalische Entstauungstherapie erwiesen, die in RehaClinic - als einzige Rehabilitationsklinik der Schweiz - fachärztlich überwacht in einem spezifischen Programm für Patienten mit einem Lymphödem angeboten wird. Diese Therapie umfasst die zweimal tägliche manuelle Lymphdrainage mit anschliessendem Kompressionsverband, ergänzt mit physiotherapeutischen Entstauungsübungen im trockenen oder im Wasser. Informationsstunden rund um das Lymphödem wie auch das Erlernen einfacher Griffe zur Selbstdrainage und/oder Selbstbandage gehören ebenso zum Programm für Lymphödem-Patienten. Diese etablierte Therapie zur Behandlung des Lymphödems erfolgt häufig ambulant, falls jedoch kein genügendes Ansprechen beobachtet werden kann, so ist die Indikation zu einem stationären Aufenthalt gegeben.

Das Lipödem
Es handelt sich dabei um eine Fettverteilungsstörung des Unterhautfettgewebes an den Extremitäten. Meist sind nur Frauen von Lipödemen betroffen. Das Gewebe neigt  zu einer Wassereinlagerung was zu Stauungsbeschwerden führt, in einem späteren Stadium, unter Umständen, sogar zu einem Lymphödem durch eine Überlastung des Lymphgefässsystems. Die Therapie des Lipödems, wenn ambulante Massnahmen versagen, ist auch hier ein stationärer Aufenthalt zur komplexen physikalischen Entstauungstherapie, analog dem Lymphödem. Das Lipödem ist nicht mit einer Adipositas gleich zu setzten, wird aber durch eine Adipositas verstärkt. Abmagerungskuren bringen aber keine Linderung der Beinschwellung. 

Dr. med. Stephan Wagner

Dr. med. Stephan Wagner
Leitender Arzt Angiologie
Facharzt Angiologie FMH
Facharzt Innere Medizin FMH
Fähigkeitsausweis Ultraschall in der Gefässmedizin SGUM
Fähigkeitsausweis Phlebologie SGP
Fähigkeitsausweis für dosisintensive Untersuchungen und therapeutische Eingriffe in der Angiologie
Tutor SGUM Ultraschall Gefässe

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